Ihre Hundeschule im Schaumburger Land, zertifiziert durch die Tierärztekammer Niedersachsen


Hundeschule

Sie haben Probleme mit Ihrem Hund, die Sie lösen möchten?

Mit der Suche nach professioneller Hilfe haben Sie den ersten wichtigen Schritt getan, um dieses Ziel zu erreichen.
Mit Hilfe der Verhaltensberatung können wir Sie und Ihr Tier auf diesem Weg begleiten und unterstützen.

Was ist Verhaltensberatung?

Wir werden gemeinsam mit Ihnen die Ursachen für das für Sie problematische Verhalten Ihres Tieres erkennen und tiergerechte Lösungsmöglichkeiten erarbeiten. Die Verhaltensberatung besteht deshalb in der Regel aus einem Beratungsgespräch und praktischen Übungen.

Nicht alles, was einen Besitzer
am Verhalten seines Tieres stört,
ist eine Verhaltensstörung des Tieres !!!

Manche der als problematisch empfundenen Verhaltensweisen sind aus Sicht des Tieres völlig normal und Teil ihres ererbten, natürlichen Verhaltens.

Einige Probleme entstehen durch Missverständnisse in der Kommunikation zwischen den Tieren und ihren Haltern.
Manche haben ihre Ursache in zum Teil lang zurückliegenden schlechten Erfahrungen, und wieder andere werden durch Krankheiten verursacht.

Im persönlichen Beratungsgespräch wollen wir zunächst klären, welche Aspekte im Wesen und in der persönlichen Geschichte Ihres Tieres für sein problematisches Verhalten verantwortlich sind.

Das Beratungsgespräch findet bei Ihnen zu Hause, in der gewohnten Umgebung des Hundes statt.
In einem zweiten Schritt wollen wir für die vorhandenen Probleme Lösungsvorschläge erarbeiten und Ihnen helfen, diese praktisch umzusetzen.


Leider kann man einem Tier nicht mit Worten erklären, welches Verhalten man sich von ihm wünscht und was es bitte lassen soll.
Dies gelingt nur, wenn man sich SEINER „Sprache“ bedient.

Diese „Sprache“ besteht aber nicht nur aus Worten, sondern aus Taten. Ein Tier lernt vor allem aus den Reaktionen, die sein Verhalten bei Ihnen hervor ruft.
Dies bedeutet, dass nicht nur Ihr Hund viel lernen muss, bis das Zusammenleben wieder gut funktioniert, den schwersten Teil der Arbeit werden vor allem SIE vollbringen müssen.

Um die vorhandenen Probleme zu lösen, müssen Sie lernen, „richtig“ auf Ihr Tier zu reagieren.

Wo liegen die Grenzen der Verhaltensberatung?

Zaubern können wir natürlich nicht. Bitte bedenken Sie:
Um das Verhalten Ihres Tieres (und Ihr eigenes in Bezug auf das Tier) zu verändern, braucht es vor allem Geduld und Konsequenz. Ein Verhalten, das sich vielleicht schon über Jahre gefestigt hat, kann nicht von heute auf morgen geändert werden.

Vom Welpen zum sozialisierten Familienhund

- Ausbildung der kleinen Schritte ohne Zwang
- Der Welpenkurs
- Der Welpe kommt mit 10 bis 12 Wochen in seine neue Familie.
- Hier lebt er sich in den ersten zwei Wochen ein und bekommt vom Tierarzt alle notwendigen Impfungen.
- Frauchen und Herrchen schließen für ihn eine Hundehaftpflicht Versicherung ab um vor möglichen finanziellen Forderungen geschützt zu sein.

Dann ist es endlich soweit:
Die erste Stunde in der Hundeschule.
Der Welpe kommt in eine neue Umgebung, in der er auf andere Artgenossen in seinem Alter trifft.

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Die erste Stunde in der Hundeschule

Wie bei uns Menschen sieht man auch hier die unterschiedlichsten Charaktere.
Der eine Welpe ist ängstlich und möchte am liebsten bei Frauchen auf den Arm.
Ein anderer geht die erste Stunde vorsichtig an, versteckt sich erst einmal unter einer Bank und schaut sich das Treiben auf dem Hundeplatz aus sicherer Entfernung an.

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Der Welpe zeigt ein ängstliches Verhalten und sucht Schutz bei seinem Hundeführer

 

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Der Welpe macht sich steif und zeigt damit das er sich unwohl fühlt


Der Großteil der Welpen geht aber neugierig aufeinander zu und beginnt mit dem welpentypischen Toben.
Spätestens in der dritten Stunde hat dann aber auch der ängstlichste Welpe seine Scheu überwunden und alle Welpen spielen miteinander.

Hundeschule Runge-Ranch Helpsen Hundeschule Runge-Ranch Helpsen
Für die nächsten vier bis fünf Monate werden die Welpen durch vorsichtige Korrekturen in ihrem Spielverhalten sozialisiert.
Gleichzeitig wird spielerisch durch kurze Übungen die Bindung an den Hundeführer gefestigt.

Hierbei wird auch die Hierarchie zwischen Hund und Hundeführer festgelegt. Das erleichtert das spätere Leben in der Familie.
Das obere Ende der Leine gibt Geschwindigkeit und Richtung vor.

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Ridgeback Welpe Babu
lernt bei Frauchen
das „Fuß“ gehen an der Leine
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Herrchen übt
das „Fuß“ gehen ohne Leine
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„Sitz“ mit Handzeichen


Zwischen den einzelnen Spiel- und Bindungsübungen werden die Welpen auch darauf vorbereitet,
dass es im späteren Alltag verschiedenste Situationen geben kann, in denen sie ruhig und gelassen reagieren sollen.
Solche Situationen können durch Menschen, Geräusche oder Gegenstände ausgelöst werden.

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Die Welpen zeigen deutlich,
dass ihnen der Regenschirm nicht geheuer ist
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Frauchen gibt ihrem Hund die Sicherheit:
es passiert nichts
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So groß war die Angst vor dem Schirm doch nicht.
Ein Leckerli wirkt Wunder

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Auch große lärmende Maschinen sind kein Problem, wenn der Hund seinem Hundeführer vertraut
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Das perfekte Team.
Einen Hund in ein Boot zu bekommen und zu rudern erfordert eine sehr starke Bindung

Der Einsatz von Hindernissen ist hier sehr hilfreich.
Zum einen lernen die Welpen verschiedene Untergründe gibt, zum anderen wird durch solche Übungen die Bindung zwischen Hund und Hundeführer gefestigt.

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Schwebende Bohle

 

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Leiter

 

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Hängebrücke


Nur wenn der Hund dem anderen Ende der Leine vertraut, wird er jedes Hindernis meistern – später auch ohne Leine.
Über das Vertrauen kommt auch der Gehorsam

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Landseer Welpe Diego tritt auf einen Mexikaner
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Erst einmal Schutz hinter Frauchen suchen
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Frauchen sagt:
„Der ist nicht böse, du kannst das Leckerli nehmen“

Auch in bedrohlichen Situationen soll der Hund später ruhig und gelassen reagieren.
Nach vier bis fünf Monaten ist die Welpenschule zu Ende.
Die Hunde legen gemeinsam mit ihrem Hundeführer als Team eine Prüfung ab.

Hierbei werden die Stärken und Schwächen in jedem Team sichtbar und mit dem Hundführer besprochen.
Auf diese Stärken und Schwächen wird dann im Junghundekurs aufgebaut.

Der Junghundekurs

Der Junghundekurs ist vom Ablauf ähnlich dem Welpenkurs.
Allerdings werden die Spielphase während des Unterrichts kürzer und die Anforderungen an die einzelnen Übungen werden höher.
Der Junghund soll lernen, in jeder Situation sowie in jeder Umgebung und auf jedem Gelände den Anordnungen des Hundeführers Folge zu leisten.

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„Sitz“ Übung auf dem Trainingsplatz
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„Platz“ Übung.
Ein Hund läuft zwischen den anderen Hunden herum
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Das auf dem Trainingsplatz und der Wiese Erlernte wird in freiem Gelände vertieft

„Bleib“ Übung auf der Wiese mit Schleppleine und Trainer zur Absicherung
Der Trainer greift nur ein wenn der Hund den Befehlen des Hundeführers nicht Folge leistet.

So soll sich ein mögliches Fehlverhalten des Hundes nicht festigen.

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„Bleib“ Übung.
Der Hund geht sitzt ab, der Hundeführer entfernt sich
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Der Hundeführer wendet sich zu seinem Hund, wartet einen Augenblick und ruft seinen Hund dann heran

Während dieser Übungen bleiben alle anderen Hunde im Platz, an lockerer Leine.
Hierbei lernt der Hund, gelassen liegen zu bleiben, auch wenn andere Artgenossen herumlaufen.
Hat der Hund diese Ausbildungsstufe erreicht und folgt sicher den Anweisungen des Hundeführers, wird das Gelände erneut gewechselt.

Nun beginnt die die Ausbildung im offenen Gelände.
Auf einem Feld oder einer nicht eingezäunten Wiese.

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Die gleiche Übung im freien Gelände. Die Hunde werden gemeinsam abgelegt.
Die Hundeführer gehen aus der Sichtweite der Hunde und warten einen Moment.
Dann werden die Hunde herangerufen. Das Abrufen kann auch einzeln erfolgen

Alle neuen Herausforderungen, Befehle und Ausbildungsabschnitte werden grundsätzlich auf dem eingezäunten Sandplatz vermittelt.
Hat der Hund begriffen worum es geht und folgt den Anweisungen, wird das Erlernte auf der eingezäunten Wiese
unter anfänglichem Einsatz der Schleppleine, soweit gefestigt dass der Hund auch ohne Leine laufen kann.
Ist das Lernziel auch hier sicher erreicht, werden die Übungen im freien Feld vertieft.

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Gehorsamsübung.
Vier Hunde werden abgelegt, die anderen laufen über die Hürden springend an ihnen vorbei

„Stopp“ Übung.
Diese Übung gibt dem Hundeführer die Möglichkeit seinen Hund in jeder Situation ins „Platz“ zu schicken.
Dieser Befehl ist sehr wichtig, wenn der Hund im freien Gelände auch ohne Leine geführt werden soll.

Gleichzeitig wird hierbei die Hierarchie gefestigt.

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Emmy wird ins „Platz“ gelegt

 

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Der Hundeführer entfernt sich, der Hund bekommt den „Bleib“ Befehl

 

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Emmi bekommt den Befehl „komm“


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Auf halber Strecke bekommt Emmi den Befehl „Platz“

 

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Emmi legt sich sofort ab

 

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Emmi bekommt erneut den Befehl „komm“ und geht vor Herrchen ins Sitz


Nur durch ein konsequentes aufeinander abgestimmtes Lernkonzept für Hund und Hundeführer gelangt man spielerisch mit viel Spaß zum Erfolg

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Gut sozialisierte Hunde haben keine Probleme mit Menschen und Artgenossen – auch nicht in außergewöhnlichen Situationen

Hierfür ist es notwendig nicht nur auf einem abgeschlossenen Platz zu üben.
Hund und Hundeführer sollen und müssen unter Anleitung von fachkundigen Trainern lernen, die gleiche Sprache zu sprechen und sich gegenseitig zu vertrauen.

Nur so entwickeln sie eine feste Bindung – Freundschaft – zueinander die auch Gefahrensituationen durch kurze Befehle entschärft und bewältigt werden kann.

Der Hund reagiert von Natur aus auf Reize, die auf ihn einwirken.
Die Ausbildung hat eine hohe Stufe erreicht wenn der Hund die Reize die der Hundeführer für ihn setzt alle anderen Reize überlagert und vom Hund freudig angenommen wird.